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Die Vorteile der Wahl des HART-Kommunikationsprotokolls in einem Schmelzdrucktransmitter

05.12.2024

Was ist das HART™-Kommunikationsprotokoll und welche Vorteile bietet es beim Kauf eines HPT-Sensors? HART wurde Mitte der 1980er-Jahre entwickelt und steht für Highway Addressable Remote Transducer. Es ermöglicht die Kommunikation über ältere analoge 4-20-mA-Messgeräte. Zu den Vorteilen von HART zählen digitale und analoge Kompatibilität, Interoperabilität und Verfügbarkeit.
Die digitale Funktionalität ermöglicht den Zugriff auf alle Geräteparameter und Diagnosefunktionen. Zwei häufig genutzte Geräteparameter sind der obere Messbereich (URV) und der untere Messbereich (LRV). Diese Werte lassen sich über ein HART-Handgerät anpassen, um eine präzise Druckmessung bei 4 mA zu gewährleisten. Beispiel: Bei einer Druckänderung von 15 psig während des Startvorgangs kann der Benutzer den LRV so einstellen, dass der Ausgangsstrom bei 15 psig 4 mA beträgt und der Messbereich nicht beeinträchtigt wird. Außerdem kann der Benutzer den Druckbereich verringern. Bei einem Sensor mit einem Messbereich von 0–5000 psig kann der Benutzer den URV anpassen oder verringern, um den tatsächlichen Sensordruck genauer abzubilden (weitere Informationen zur Genauigkeit folgen). Die Funktionalität ermöglicht zudem die Diagnose der Sensoren über Sicherheitsfunktionen, die den Benutzer auf mögliche Probleme hinweisen.
 
Die Analogkompatibilität ermöglicht die gleichzeitige analoge und digitale Kommunikation. HART ist mit einer Vielzahl von Sensoren und Geräten kompatibel. Es ermöglicht die Diagnose der Sensoren durch ausfallsichere Zustände, die Benutzer auf potenzielle Probleme hinweisen. Das HART-Protokoll ist praxiserprobt und millionenfach installiert. Dank seiner einheitlichen Befehls- und Datenstruktur ist das HART-Protokoll Industriestandard und mit einer Vielzahl von Sensoren und Geräten kompatibel.